Das Tal der Wasserfälle, das Lauterbrunnental, inspirierte nicht nur den Dichterfürst J. W. v. Goethe. Auch einheimische Dichter und Liederkomponisten wurden von den einmaligen Naturschönheiten angeregt.



Luuterbrunnenlied

We z`Luuterbrunnen d`Sunna chund
und aha lychted bis in Grund,
de lläbt alls uf im ganze Tal ,
äs schtoubed menga Wasserfal.

Mier warten uf das Sunnelliecht,
suscht ischsch an ysen Bäche fiecht.
Hyt trechnet`s is den Bode scheen,
am Himel ischt keis Wilchli z`gsehn.

Mier syn am Määjen in der Weid,
wa ds Heu syt Tagen nämigs schteid;
das mues hyt ab im Sunneschyn,
u chlingeldirrs chund`s mooren yn.

Der Geishirt uehi in der Flueh
schickt is e lluuta Jodel zue;
där sitzt dert gmietlich uf nem Schtein
u lluegt, wie d`Buure z`wärchen hein.

Am Aaben, wen is d`Sunna geid,
we ds Wärchzyg inem Chromen schteid,
de lliuen mier, vom Heuen mied,
u d`Litschena singt no es Lied.

C.G.

Das Lauterbrunnenlied