Luuterbrunnenlied
We z`Luuterbrunnen
d`Sunna chund
und aha lychted bis in Grund,
de lläbt alls uf im ganze Tal ,
äs schtoubed menga Wasserfal.
Mier warten uf
das Sunnelliecht,
suscht ischsch an ysen Bäche fiecht.
Hyt trechnet`s is den Bode scheen,
am Himel ischt keis Wilchli z`gsehn.
Mier syn am Määjen
in der Weid,
wa ds Heu syt Tagen nämigs schteid;
das mues hyt ab im Sunneschyn,
u chlingeldirrs chund`s mooren yn.
Der Geishirt
uehi in der Flueh
schickt is e lluuta Jodel zue;
där sitzt dert gmietlich uf nem Schtein
u lluegt, wie d`Buure z`wärchen hein.
Am Aaben, wen
is d`Sunna geid,
we ds Wärchzyg inem Chromen schteid,
de lliuen mier, vom Heuen mied,
u d`Litschena singt no es Lied.
C.G.
Das
Lauterbrunnenlied